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1 (1900) Buch der Lieder Biographie
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Buch der Lieder.

S7.

Das ist ein Brausen und Heulen,Herbsinacht und Regen und Wind-Wo mag wohl jctzo weilenMein armes, banges Kind?

Ich seh' sie am Fenster lehnenIm einsamen Kämmerlein;Das Auge gefüllt mit Thräncn,Starrt sie in die Nacht hinein.

58.

Der Herbstwind rüttelt die Bäume,Die Nacht ist feucht und kalt;

Gehüllt im grauen Mantel,

Reite ich einsam im Wald.

lind wie ich reite, so reitenMir die Gedanken voraus;

Sie tragen mich leicht und luftigNach meiner Liebsten Hans.

Die Hunde bellen, die DienerErscheinen mit Kerzengeflirr;Die Wendeltreppe stürm', ichHinauf mit Sporengcklirr.

Im leuchtenden Teppichgemache,Da ist es so duftig und warm,Da harret meiner die HoldeIch fliege in ihren Arm.

Es säuselt der Wind in den Blättern,Es spricht der Eichenbaum:

Was willst du, thorichtcr Reiter,Mit deinem thörichten Traum?"

59.

Es fällt ein Stern herunterAus seiner funkelnden Höh'!

Das ist der Stern der Liebe,

Den ich dort fallen seh'!

Es fallen vom ApfelbaumeDer Blüten und Blatter viel.Es kommen die neckenden LüfteUnd treiben damit ihr Spiel.