34 Vnch der Lieder.
Und zum Tanze sich versammelnIn dem Saal die Hvchzcitgästc;
In dem Glanz die Lichter funkelnIhre bunten Prachtgcwänder.
Auf erhabne Stühle ließenBraut und Bräutigam sich uieder,
Donna Clara, Don Fernando,
Und sie tauschen süße Reden.
Und im Saale wogen heiterDie geschmückten Menschenwellen,
Und die lauten Pauken wirbeln,
Und es schmettern die Drommeten.
„Doch warum, o schöne Herrin,
Sind gerichtet deine BlickeDorthin nach der Saalescckc?"So verwundert sprach der Ritter.
„„Siehst du denn nicht, Don Fernando,Dort den Mann im schwarzen Mantel?""Und der Ritter lächelt freundlich:„Ach, das ist ja nur ein Schatten."
Doch es nähert sich der Schatten,Und eS war ein Mann im Mantel;Und Nainiro schnell erkennend,
Grüßt ihn Clara, glutbefangen.
Und der Tanz Hai schon begonnen,Munter drehen sich die TänzerIn des Walzers wilden Kreisen,
Und der Boden dröhnt und bebet.
„„Wahrlich gerne, Don Ramiro,
Will ich dir zum Tanze folgen,
Doch im nächtlich schwarzen MantelHättest du nicht kommen sollen.""
Mit durchbohrend stieren AugenSchaut Ramiro auf die Holde,Sie umschlingend, spricht er düster.„Sprachest ja, ich sollte kommen!"
Und ins wirre TanzgctümmelDrängen sich die beiden Tänzer;
Und die lauten Pauken wirbeln,
Und es schmettern die Drommeten