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1 (1900) Buch der Lieder Biographie
Entstehung
Seite
29
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Junge Leide».

Der Peter spricht leise vor sich her,Und schaut betrübt auf beide:

Ach! wenn ich nicht gar zu vernünftig war",Ich thät' mir was zu leide."

II.

In meiner Brust, da sitzt ein Weh,DaS will die Brust zersprengen;

Und wo ich steh', und Ivo ich geh',

Will's mich von hinnen drangen.

ES treibt mich nach der Liebsten Näh',Als könnt's die Grete heilen;

Doch wenn ich der ins Auge seh'^

Muß ich von hinnen eilen.

Ich steig' hinauf des Berges Höh',Dort ist man doch alleine;

Und wenn ich still dort oben steh',

Dann steh' ich still und weine."

III.

Der arme Peter wankt vorbei,Gar langsam, leichenblaß und scheu.Es bleiben fast, wenn sie ihn sehn,Die Leute ans der Straße stehn.

Die Mädchen flüstern sich ins Ohr:Der stieg wohl aus dem Grab hervor?"Ach neiy, ihr lieben Jungfräulein,Der legt sich erst ins Grab hinein.

Er hat verloren seinen Schatz,

Drum ist das Grab der beste Platz,Wo er am besten liegen magUnd schlafen bis zum jüngsten Tag.

S.

Lied des Gefangenen.

Als meine Großmutter die Liese behext,Da wollten die Lcut' sie verbrennen.

Schon hatte der Amtmann viel Tinte verklext,Doch wollte sie nicht bekennen.