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1 (1900) Buch der Lieder Biographie
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Biographic.

Am 28. Oktober 1843 langte er in Hamburg an und blieb dort biszum 6. Dezember desselben Jahres. Mathilde war inzwischen indemselben Pensionat untergebracht, in dem sie ihre erste Erziehunggenossen hatte, und Heine schrieb an sie dorthin die zärtlichsten undbesorgtesten Briefe.

Schon im Sommer des folgenden Jahres wiederholte Heineseinen Besuch in Hamburg. DieSmal brachte er Mathilde mit undschrieb der Mutter vorher:Ich komme mit Familie, d. h. mitmeiner Frau und Cocotte, dem Papagei." Mathilde zeigte wenigInteresse für ihre neuen Verwandten, und schon nach vierzehn Tagenschickte sie Heine, unter dem Vvrwande, daß ihre Mutter erkrankt sei,nach Paris zurück.

Seine Reisen nach Deutschland hatten womöglich seine Abneigunggegen die tonangebende Richtung und seinen Haß gegen die politischenParteien gesteigert. Ein Produkt dieser Eindrücke ist das humo-ristische ReiseeposDeutschland".Dem Svmmernachtstraum"stellte Heine einWintermärchen" gegenüber, das mit Recht als einJuwel unserer satirischen Litteratur betrachtet werden darf. Es istunstreitig Heines witzigste Dichtung.Mit dein unbezweifelten Rechtedes Humors, geißelte' er die pedantischen Zustände Deutschlands, nichtohne jene Vorliebe für typische Persönlichkeiten, welche seinem Humorplastische Handhaben bieten könnten. Auch an: Cynismus des Winter-mllrchens können sich nur diejenigen stoßen, denen Aristophanes, dierömischen Satiriker, Fischart und Rabelais, Smvllct und Vieldingunbekannt oder nicht gegenwärtig sind. Wie tief aber der Dichtervon der Berechtigung der Poesie selbst durchdrungen ist, das zeigendie feurigen Schlußparaphrasen seines Wintcrmärchens, in denen erdem Mächtigen der Erde mit einergrößeren Macht und ihrenewigen Höllen" droht. Aus densingenden Flammen" der Poesieersteht aber vor seinem Geistcsauge ein neues Geschlecht mit freienGedanken und freier Lust, dem er seine tiefsten Geheimnisse künden will....

Schon knospet die Jugend, welche verstehtDes Dichters Stolz und Güte,lind sich an seinem Herzen wärmt,

An seinem Sonnengemüte.

Mein Herz ist liebend wie das Licht,

Und rein und keusch wie das Feuer;

Die edelsten Grazien haben gestimmtDie Saiten meiner Leier.

XV.

Es ist recht betrübend, daß die zweite Periode in Heines Schaffenwie gesagt nur von so kurzer Dauer war. Schon in denZeitgedichten",