den Geschwistern zu gleichen Teilen gehörte. ZinnaFavarger war im Gegensatz zn ihrer SchwägerinRosa Gerold eine stille, ernste, sehr zurückhaltendeFrau, die ans Fernestehende den Eindruck derStrenge machte. Für Näherstehende war sie aberdie Verkörperung der Würde, Bildung und An-schauungen alter Patrizierfamilien. Sie starb amDezember 1897 Wien.
S. H3, Z. 21. Hugo Pauli starb i3gi,Theodor Demuth 1897. Das Geschäft gelangtedann in den Alleinbesitz von Hugo Paulis (einzigem)gleichnamigem Sohn, der es Ende igiz an seinebeiden langjährigen verdienten Mitarbeiter GustavPoeschmann und Karl Regelsperger ver-kaufte. Die Firma war 1877 in das damalsnengebaute Haus Stephausplatz 8 übersiedelt.
S. H3, Z. zH. Vgl. Erinnerungen von Rosavon Gerold. Buchschmuck von Marie Egner undEduard Zetsche. Wien, igc>3. C. Gerold's Sohn.
S. Hg, Z. 2. Bruno Hennebergs einzigerSohn, Dr. Hugo Henneberg, hat sich alsAmateur auf dem Gebiete der künstlerischen Photo-
graphie und Graphik bekannt gemacht. Er starbam 12. Juli 1918.
S. Hg, Z. 27. Postgasse 6 war der Eingangdes Hauses für die Privatwohnungen; Barbara-gasse 2 war der Geschäftseingaug. Das Haushat drei Fronten.
S. Lc>, Z. H. Beide Schriften sind im Verlagvon Gerold's Sohn erschienen; erstere 1881 undletztere 1885.
S. L2, Z. z. Vgl. Moriz von Gerold. Se-paratabdruck aus der österr. Buchdrucker-Zeitung.Wien, i63H. Jasper.
S. L2, Z. 6. Auch nach dem Trauerjahr umihren Gatten hielt Rosa von Gerold ein gast-liches Haus, in dem noch weiter die geistige WeltWiens und viele angesehene Fremde verkehrten.Stets war die Hausfrau glücklich, wenn siejemandem eine Freude bereiten konnte. In ihrenletzten Lebensjahren verbrachte sie auch den Winterin einem von ihr gekauften kleinen Hause in Dorn-bach (Hauptstraße Nr. 6), wo sie am iL. Jän-ner 1907 im 78. Lebensjahre gestorben ist.
Au NuxitsI III.
Zu Seite LL, Zeile L von oben. Eduard Völkwar der Sohn und Nachfolger des aus S. H2erwähnten Buchdruckereileiters Josef Völck.
S. LL, Z- 16. Vgl. die Festschrift zumlocijährigen Bestand der k. k. Landwirtschafts-gesellschaft. Wien 1907.
S. LL, Z. 27. Vgl. Wiener Landwirtschaft-liche Zeitung Nr. 71 ex 1890 und WurzbachsBiographisches Lexikon. — Dieser C. A. Hitsch-mann war Fürstlich Dietrichsteinscher Dberamt-mann auf der Herrschaft Polna zur Zeit als dieJuden infolge einer Josesinischen Verordnungsich Familiennamen beilegen mußten und dortwegen seiner Haltung anläßlich des Toleranz-ediktes in der israelitischen Bevölkerung so beliebt,daß eine Abordnung der Polnaer Judengemeinde
ihn bat, zu gestatten, daß eine Anzahl von Familienderselben seinen Namen annehmen dürfe. DiesemWunsche wurde willfahrt und das erklärt dashäusige Vorkommen dieses Namens unter derisraelitischen Bevölkerung namentlich jener Gegend.
S. L3 und Lg. Die „Allgemeine Land- undForstwirtschaftliche Zeitung" erschien zuerst inGroß-Dluart, später in Groß-Dktavformat.
S. 60. Die Nummer vom 1. Jänner 1870ist die erste, die im Verlag von Hugo H. Hitschmaunerschien. Sie trug den neuen Titel: „WienerLandwirtschaftliche Zeitung" und begann die seitherununterbrochene Reihe der Foliobände. Uber dieGeschichte der Zeitung vgl. die Festnummer zum7L jährigen Jubiläum (L. Dezember ig2L).
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