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1546. Copia abschieds der Cölnischen Räthen de 1546 zuGlintfelt gemacht zwischen Hallenberg, und Braunshausen,Dreislar, Hesporn, Liesen, wegen Hilberghusen und Volmerck-hausen.
Darin werden Hilberinghausen und Volmoringhausen « woestene »« woestungen » und « wustinne » *) genannt (andere Formen : Wol-morighausen, Hilberinckhausen) und von Seiten Hallenbergs daraufverharret, dass sie dorten einen « alten hergeprachten geprauchhetten »[Msc. VII 5909 I fol. 145].
1570. Beweiss Articul deren vom Hallenberg. N° 18.
Wahr, dass denen vom Hallenberge allein zu geprauch zustehet,die Wullmerkhäuscher Fridebach, die Wusting Hilberghausen samptden Espe und seiner Zubehörunge, bis an den niedersten Forst, nachlaut der vom Hallenberg Vorfahren gezogenen Schneiden [Msc. VII5 gog I fol. 182] *).
Daraus ergiebt sich, dass der Name — AlthochdeutschHiltibrinkhuson — zusammengesetzt ist aus dem Altgerma-
*) Das heisst zunächst soviel als dass die früher bewohnte Stätte jetztverlassen und verfallen war und dass der Boden entweder als Acker- undWiesengrund diente oder am verwalden war. Das Nähere geht dann fürdiesen speciellen Fall aus dem Lehnbrief von 1543 hervor.
2 ) Hierzu vergl. den Recess zwischen Hallenberg und Braunshausen aus demJahre 1644 :
Kund und zu wissen sey hiemit, als zwischen der Statt Hallenberg undDorffschafft Braunshausen wegen einiger Kriegscontribution und andererlasten, so auf hiernach benänten stucken hafften, irrung entstanden, dassdemnegst obgemelte partheyen nachfolgenter gestalt verglichen worden :
Hallenberger behalten ihn per expressum vor
1. Ihre originaliter annaturte Hallenberger Wiesen von Johan AndresenSei. genant Johan Oberliesen in der Wolmerkauser Fridebach gelegen etc.
5 ) die Bangenwiesen in den Bornen gelegen, so Hallenbergisch Gut undBangenlehn, und daran angräntzende appertinentien.
So geschehen zu Hallenberg den 18 Septembris Ao 1644. Johan MoritzSchade, Droste, Johan Adam Bangius, offener Notarius und anitzo Secre-tariat Verweser der Stadt Hallenberg manu propria, Otto Schwartzhen m. p.[Msc. VII 5 gog i'fol. 166].