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Anhöhe der sogenannte Bangengrund liegt. Nach einer altenSage soll auf jener Anhöhe (die Stelle wird heute noch dasGeldloch genannt) ein Schloss *) gestanden haben, von wel-chem jedoch keine Mauerreste mehr vorhanden sind bezw. zuTage treten. Von der jetzt in Hallenberg lebenden Generationhat keiner mehr Mauerreste gesehn und ist auch keiner mehr,was früher häufig geschehen sein soll, bei dem Beackern derFelder auf Mauerwerk gestossen. Die Besitzerin des betr.Grundstücks ist die in Braunshausen lebende Katharina Knechtgenannt Zimmers. Es wird erzählt, dass an dem westl. Hangenach dem Bangengrund hin ein Kanal auslaufe, durch welchendie Abwässer aus den Kellerräumen abgeleitet worden seien.An der Stelle, an welcher der Auslauf sich befinden soll, istheute ein Sumpf sichtbar * 2 ). Von einem Kanal ist nichts mehrzu sehn. Sollte wirklich ein Kanal dort vorhanden sein, waszunächst durch Grabungen festgestellt werden müsste, so hätteman einen guten Anhalt, etwa vorhandene Fundamentmauernoder Kellerräume aufzufinden ».
In den mir vorliegenden Akten kommt Hilberghausen u. a.an folgenden Stellen und besonders in folgenden Formen vor :
i 534. Hallenbergische Gräntzen und Schneiden.
Anno Domini tausent fünffhundert vier undt dreysig, seind diesenachfolgende Schneide gezogen, zwischen Hilberkhausen undt desErtzstiffts Collen zum Hallenberg gehörig eins Theils, undt Neu-kirchen der Herrschaft Liechtenfels der Grafschaft Waldeck ander-theils, auf beider partheyen Verwilligung.
Zum ersten des Hilberckauschen der Verwustunge Ertzstifts CöllnSchneide haben gezogen Hecker Hans etc. [Msc. VII 5909 I fol. 171].
') Nur durch Ausgrabungen an Ort und Stelle wird es sich feststellenlassen, ob auf Hilberghausen ein Schloss oder der Hof der Bangen ge-standen.
2 ) Vergl. « vor der bornen » in Anm. 3 der vorigen Seite ?