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Parentalia : Grundlagen zu einer Geschichte der Bangen
Entstehung
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nischen hilta, Hilde, « Kampf » ') und brink « grüner Hügel »,und dass die Formen Hilbringhusen, Hilbrinkhusen und Hil-berghusen dasselbe bedeuten : das Haus auf dem Kampf- oderStreitberg.

Zum ersten Male wird dieser Namen in einer vom «sundaghena aller hilligen daghe », 6 Nov. 1289, datierten Urkunde * 2 )erwähnt, in der Arndt [= Arnold] von hildebrinkhusen 3 ) unterden « Raitluden [Ratsherren] der Stat Brilon »erscheint (Hallen-berg gehört heute zum Kreise Brilon).

Am 22. Febr. i 3 o 6 finden wir dann Hans van Hilberynchuszals Zeugen bei einem Verkauf in Brilon 4 ).

Da eigentliche Familiennamen um l 3 oo noch verhältniss-mässig sehr selten waren, so mögen Arndt und Hänschen Vaterund Sohn und Nachkommen eines « Bangen » gewesen sein,der als jüngerer Sohn ausgezogen «in der Fremde » das Glückzu suchen.

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’) Für den Schwund des d vergl. Hilburgerode in Monum. Germ. Histor.SS. XXIII, fol. 168, Z. 34, Hilbelgherode SS. XIV, fol. 419, Z. 1 gegenHildeburgeroth SS. XXI, fol. 148, Z. 16 (heute Hileburgerode, Roda, KlosterRoda); Hilboldus SS. XVII, fol. 858, Z. 33, Hilleboldus SS. XXV, fol. 5ioZ. 17, XIII, fol. 345, Z. 19 gegen das ursprüngliche Hildeboldus.

2 ) Seibertz, Urkundenbuch zur Landes- und Rechtsgeschichte des HerzogtumsWestfalen, Bd. I, No. 428, S. 5i8.

3) Diese Urkunde sowohl als die bei Seibertz Bd. II. No. 488. S. 4 abge-druckte vom 16. Nov. i3oo sind Abschriften. Es ist daher wahrscheinlich,dass der Name des Arnoldus de Hildemarckusen, Ratsherrn zu Brilon, derin der letzteren genannt wird, aus Hildebarckusen u. s. w. verschrieben ist,umsomehr als eine Ortschaft Hildemarinchusen, Hilmarkhausen noch imi6 ten Jahrh. im Waldeckschen bestanden hat (Varnhagen, Grundlage derWaldeckischen Landes- und Regentengeschichte, S. 49) und daher Veranlassungzu dieser Verwechslung gegeben haben kann.

4 ) Urkundenbuch, Bd. II, No. 5n, S. 3i.