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zu Hilberghusen ehe das Dorf ') Hallenberg entsprun-gen. Die Schnorbusche zu Schmiddinghausen. Die Gruse-männer und Cronauger zu Frederinghausen. Die Bonacker zuWeife aufm Bonhoue » [Msc. VII 5gog I fol. no].
Uber dieses Hilberghusen erfahren wir folgendes :
« Zu Hilbringhausen, einer westlich von Braunshausen *)gelegenen Anhöhe, vor der Gründung Hallenbergs bewohntvon der später nach Hallenberg verzogenen Familie Bange —ein daselbst gelegenes Wiesengründchen führt noch den NamenBangengrund 1 2 3 ) — war der Sage nach auch der Wohnsitzeines, indess nicht genannten, Edelmannes, Eigenthümers dermeisten gegenwärtig der Gemeinde [Braunshausen] zustehendenCommunal und Privat-Waldungen und Güter. Spuren des vorJahrhunderten zerstörten Adeligen Hauses und der dazu ge-hörigen Gebäulichkeiten (die Fundamentmauern) sind nochvorhanden. Vor circa 40 Jahren fand man noch im Ackerlandedaselbst einen sehr schön ausgemauerten, gut erhaltenen,jedoch wasserleeren Brunnen, und beim Aufräumen desselbenverrostetes Eisen von Wassereimern »[Lachem. I, S. 283 ],
Die folgenden Notizen verdankeich Herrn Amtmann Rangen:« Es ist richtig, dass eine westlich von Braunshausen gelegeneAnhöhe Hilbringhausen genannt wird und dass neben dieser
1 ) Die Nachrichten über die Gründung des Dorfes Hallenberg sind sosagenhaft, dass ich sie hier ganz uiiverwerthet gelassen habe.
2 ) Braunshausen glänzt westlich und südlich an Hallenberg, südöstlichund östlich an die Churbessischen Ortschaften Somplar und Rengershausen,nordöstlich und nördlich an das Waldeckische Doif Neuenkirchen und anDreislar.Eine Stunde von Hallenberg, 3 Stunden von Frankenberg, 1/4 Stundevon Rengershausen. Nach Angaben Lachemeyers, p. 3o2.
3 ) Erste urkundliche Erwähnung auf Michaelis 1607 in einem Protocolldes Stadtschreibers [Stadtarchiv]. Im Jahre 1610 versetzt sodann HenrichBange von Hallenberg « sein wiesenort vor der bornen im Bangengrund »an Dönges Tielenhen von Braunshausen [Msc. VII 5909 1 fol. 4.34].