weniger gerechte Klagen hervorbringen, als nirgendsder Fuß, nachdem die Steuern bezahlt werden, in demMaaße höher geworden ist, als jener war, in welchem der Preis des Ertrags um vielleicht mehr alsdie Hälfte niedriger stand. — Doch erfordert ihre An-. Wendung äußerst viel Klugheit von Seiten der Re-gierungen; denn ist sie zu gering: so nutzt sie nichts ;ist sie zu hoch: so zerstört sie den Handel; und wirdsie nicht im gehörigen Zeitpunct und unter den pas-sendsten Umständen angelegt: so könnte es sich garereignen, daß die ganze Masse der Einwohner siedem Wucherer bezahlen müßte. —
Welche schöne Mittel gäbe der Ertrag dieserSteuer dem Staate in die Hände, um die, welchedurch die Theurung am meisten litten, zu unterstützen!Uebrigens verhindere man die Vorkäufcrei, kommeder Ausartung des GetrcidehandelS in das Monopoleinzelner Kaufleute vor, die keine Landwirthe sind;erlaube nur den Verkauf des Getreides auf öffent-lichen Märkten: dann wird bei ganz freiem Ver-kehr, bei allgemeiner Eoncurrcnz so leicht aus derZurückhaltung des Getreides kein Nachthcil zu erwar-ten seyn.
Man heit hin und wieder zu Zwangsmitteln ge-rathen, d. h. zu Erneuerungen dcs berüchtigten M a-pimum'S, womit rasende Damagogcn ihr Vaterlandan den äußersten Rand des Verderbens brachten.Diese könnte der Staat nur im äußersten Notb-fall sich erlauben, wenn nämlich die Theurung desKornS mit dem Geldumläufe und dem Preis aller