s6
liegen. Der beßte Apfel ist nicht zu allen Zweckender nützlichste. In der Normandie wird der vortreff-liche Eyder aus bittersüßlichen Aepfeln bereitet, wo-von einige Arten so unqcnißbar sind, daß sie bei unsals verachtete Wildlinge würden angesehen werden. —
Außerdem lassen sich der großen Consumption desGetreides , meines Erachtenö, auch noch dadurch einigeGrenzen setzen, daß man in Armen - und Waisen - Hau-sern, Arbeits- und Zucht-Hausern ?c. die durch Kno-chen-Gallerte vervollkommnete Ru m ford' sche Suppeernstlich einführt; auch den Bettlern (denn leider!gibt es in einigen Provinzen Deutschlands noch zahl-lose Bettler) kein Brod, sondern Pillets zu dieserSuppe giebt. Sie werden mit dieser Suppe bessergenährt und gesunder, als durch das, vorzüglich beiTheurungen, oft so schlechte, Brod. —Das Getreidewürde in bedeutender Menge dadurch erspart werden.
Wag endlich die auf Wucher berechnete Zurück-haltung des Getreides betrifft: so gibt es wohl keinzweckmäßigeres Mittel dagegen, als das in Nr. oissd. Rcichs-Anz. Wog vorgeschlagene, nämlich: in derDesteurung der Fruchtvorräthe. Sie ist kein ^Eingriff in das Privateigenthum; sie ist eine indirecteSteuer, die blos jene trifft, welche Vorrathe zum Nach-theil ihrer Mitbürger zurückhalten, um die allgemeineRoth, und durch diese ihren Gewinn, zu vergrößern: sieist eine Steuer des Wuchers, von der sich seder baldbefreien kann. Sind die Kornpreise bis auf einengewissen Punct gefallen, dann hört sie auf. Siesteigt mit dein Preise der Früchte, und kann um so