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Die Nahrung der armem Volksklasse besteht ge-wöhnlich in Kartoffeln, Brod, etlichen Mehlspeisenund Gemüßarten. Diese Nahrungsmittel sind abernicht hinreichend bei so thätigen Menschen, welchejeder Witterung ausgesetzt sind, Ersatz für dieverlornen Kräfte zu verschaffen. Es ist ein anderesMittel schlechterdings nöthig, um die Erregung aufder Höhe zu erhalten, daß Gesundheit und körperlicheStarke damit verknüpft bleiben können. Hier hatkeine andere Alternative statt: entweder man gebe diesenMenschen gute, sattsam nährende Fleischspeisen, oderman entziehe ihnen nicht das einzige Surrogat, wassie dafür in den Händen haben, nämlich den Brannte-wein. Er erhöht die LebenSthätigkeit deö ganzenKörpers, vermehrt die besondere Function der Ver-dauungsorgane ; und durch seine Hülfe wird ein guterChyluS aus den schwer verdaulichen Speisen bereitet.Die, nur zu beträchtliche, Menge der Volkskrankheiten,welche meist durch directc Asthenie der Erregung be-gründet werden, würde noch größer sepn, wenn manden Armen den Branntewein entziehen wollte, da> diese Unglücklichen von ihren Speisen und Getränkenzu schwach incitirt werden.
Der Mißbrauch des Brannteweins hat unstreitignachthcilige Folgen, aber — nach meiner Ueberzeu-gung — gewiß nicht der mäßige Gebrauch desselbenbei der minder begüterten Klasse. Dieser Mißbrauch kannschon zum Thcil sehr dadurch verhütet werden, daßman dem Volke wieder gutes und wohlfeiles Bierverschafft, was ehemals in Deutschland vortrefflich