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Gedanken über die in Deutschland herrschende Theurung, nebst Vorschlägen dieselbe künftig abzuwenden
Entstehung
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gende Münze vor/ die doch immer einen verhältniß-mäßigcn inncrn Gehalt hat.

So gibt es auch eine Wohlfcilheit / welche ausder absoluten Armuth eines Landes/ aus wirklichemMangel von Repräsentativ (Geld-) Werth entsteht/welche daher ein großes Nationalunglück ist. Einesolche graßliche Wohlfeilheit gab es im Verlaufe desKrieges/ und unmittelbar nach dem Frieden in vielenLandern des Unterrheins/ nachdem sie durch Plagenaller Art fast ganz zu Grunde gerichtet waren; einsWohlfeilheit/ bei deren Andenken jedem gefühlvollenMenschen die Haut schaudert. Ucberhaupt muß esden Menschenfreund jammern / daß in den reizendenFlure» / die der majestätische Rhein durchströmt/ undwelche die Natur zum Wohnsitze stiller Freuden undhäuslicher Tugenden bestimmt zu haben scheint / diebiederen Bewohner so selten bis hiehin ununterbrochenihres ihnen zugedachten Glücks froh werden können!Immer wurden sie in grauen Zeiten/ in dem Mittel-alter und in unseren Tagen der Schauplatz sogenann-ter großer Thaten/ die mit Blut im Buche derZeiten geschrieben stehen / und wovon die Trophäenauf Bergen von Menschenschadeln errichtet sind. DieRömcrmonumente/ die Ritterburgc und die Ereignisse/die sich unter unser» Augen zutrugen / beweisen dieß nurzu kräftig. Man erlaube diese Digression dem Ver-fasser / der an diesen schönen Ufern gebohren ward undselbst manchen frohen und viele schreckcnvolle Tagedort verlebte.