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Gedanken über die in Deutschland herrschende Theurung, nebst Vorschlägen dieselbe künftig abzuwenden
Entstehung
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Sodrückend nun auch die jetzt herrschende Tbeurungauf den Schultern der Hausväter lastet: so ist dochnicht jede Theurung eine Landplage, wie es von jenensraatswirthschaftlichen Kanncngiessern behauptet wird,die alles nach den selbstsüchtigen Grundsätzen ihresfaden Ichs bemessen, weil sie unfähig sind, ein Er-eignis im Zusammenhange mit andern und nach demEinflüsse, den es auch in der Entfernung äußert, zubetrachten, und daher dasselbe für sich allein undnur nach seinen u n m i tt e lb a r cn Folgen beurthcilcn.Es giebt eine Theurung, die vorrheilhaft ist, wennsie nämlich aus dem raschen und schnellen Geldum-läufe und dem dadurch verringerten Geldwerthe ohnewirklichen Mangel herrührt. Eine solche wvhltbätigeTheurung erlebte ich am Unterrhcin in den erstenJahren nach dem Ausbruche der französischen Revo-lution und während den belgischen und lütticher Un-ruhen. Die Früchte standen in unerhört hohen Prei-sen; aber der Wohlstand war in diesen Gegenden all-gemein e r U e b e r fl u ß und herrschte unter allen Clas-sic» der arbeitenden Bürger. Die Theurung, die alsFolge des GcldüberflusseS so wünschcnSwerth ist, ist aber gar nicht mehr, wenn sie das Resultat einerCirculation von Jdealgeldwerth ist. So entstand dieentsetzliche Theurung zur Zeit der Assignaten in Frank-reich. Der Jdealgeldwerth (Papier) hatte fein Ver-hältnis zum Realgeldwerth (klingende Münze) durch-aus verloren z hier also war nur eine Illusion vonGeldüberfluß. In dem Maaße, als daö Papier nichtmehr rcalisirt werden konnte, zog man ihm die klm-