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Daß Wohlfeilheit bei dein jetzigen Verhältnis;unserer Staaten nicht ein für alle Elasten der bürger-lichen Gesellschaft wünschenswertstes Gut ist, beweistArthur Doung in seiner politischen Arithmetik.„Von r^Zo bis 1756" sagt er, „war das Getreidein England so spottwohlfeil, daß diese Nation wohlnicht wünschen sollte, wieder eine solche Periode zuerleben: die ganzen 26 Jahre über horte man vonallen Ecken und Enden des Reichs nichts als Seufzerund Klagen über den Verfall und Untergang derManufakturen."
Nur für die arkadischen Schafer und imSchla ra ffe nl ande könnte eine große Wohlfeilheitzu wünschen seynz wo LugmS und Mode unbekannteWorte und Sachen wären, wo das blockende Lämm-chen allen unfern Bedürfnissen abhelfen könnte, undwo der Gesang der Philomele die Quintessenz aller un-serer Vergnügungen wäre.
Die uns drückende Theurung ist leider! nicht vonder rvohlthätigen Art und umfaßt jetzt alle Bedürf-nisse des Lebens. Ein großer und bedeutender Thcilder Staatsbürger kann den laufenden Preis der Lebens- jbedürfnisse nicht mehr bezahlen, weil er das Verhält-nis mit ihren Einkünften weit übersteigt. Alle (ach-tungswcrthcn) Elasten der StaatSglieder verlieren da-bei ; nur der Wucherer gewinnt. — In den erstenJahren der Plage verlor nur die Elasse der Staats-diener und Capitalisten. Die Producenten gewannenoder verloren doch nichts, und eben so die Handwer-ker, Fabrikanten u. f. w. Die letzteren erhöhten den