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Geschichte des Geschlechts Ebell nebst Stammtafeln u. Wappen
Entstehung
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8. Emilie Ebell (VIII, 29), geb. Bückling,

9. Elisabeth Ebell (IX, 30) Geburtshaus,

10. Emil Ebell (IX, 31) Geburtshaus,

11. Anna Ebell (IX, 32) Geburtshaus,

12. Max Ebell (IX, 33) Geburtshaus,

13. Charlotte Ebell (IX, 35) Geburtshaus,

14. Emilie Ebell (IX, 36),

15. Hermann Ebell (VIII, 75),

16. Emil Ebell (IX, 96),

17. Auguste Ebell (VIII, 77), geb. Klagemann,

18. Philippine Ebell (VIII, 78), geb. Lieliey.

Die von Christian gegründete Firma „Christian Ebell“ hat über100 Jahre bestanden. Gelegentlich des hundertjährigen Geschäfts-jubiläums, das am 2. November 1895 gefeiert wurde, führte derSenior des Christian Ebellschen Stammes, der Kommerzienrat GustavEbell, Berlin, der seinen Großvater noch gut gekannt, folgendes aus:„Wir älteren unter uns kannten noch persönlich unseren Groß-vater Christian, den kleinen, ernsten charaktervollen Mann, der auskleinen Anfängen das sichere Fundament seines Geschäfts und seinesGeschlechts gelegt hat. Er war groß im Kleinen, ein guter Haus-halter, doch nicht geizig. Es war ihm Pflicht und Freude zugleich,sei es im Hause, sei es in freier Natur, sorglich zu bewahren, wasNutzen schaffen konnte. Ich erinnere mich noch, daß er oft aufeinem Spaziergang anhielt, um eine Eichel oder Buchnuß mit seinemStock in die Erde zu drücken, damit aus ihr ein Baum erwachse.Er war voller Güte gegen alle, nicht nur seine Familie, auch Nach-baren und Notleidende hatten sich seiner Fürsorge zu erfreuen.Aber was er tat, geschah möglichst unbemerkt. Seinem bescheidenenSinn war jedes Sichhervortuen zuwider. Sein Wirken war aufinnere Wahrheit und Tüchtigkeit gerichtet, und dieser Zug gabauch seinem Geschäftsleben das charakteristische Gepräge. Echt undehrlich war seine Arbeit, nie gestattete er davon ein Abweichen,und das begründete den guten Ruf der Firma, der mehr noch wertwar als das Kapital, daß er an Geld sein Eigen nennen konnte. Schonunter Großvater Christian wurde die Tuchmacherei aus der Siechen-straße nach der Ferdinandstraße No. f verlegt, später wurde eingrößeres Fabrikgebäude in der Steinstraße errichtet mit einem Roß-werk, welches ich noch im Betrieb gesehen habe, und im Jahre1835 wurde auf diesem Grundstück (Knesebeckstraße 8) die neueFärberei errichtet, und Spinnerei und Appretur mit Dampfkraft ver-sehen. Christian Ebell hatte den Ruhm, die erste Dampfmaschinein Neuruppin angeschafft zu haben.“