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Krämer (später Accisebeamter). Von ihm ist uns die nach-stehende Silhouette erhalten, die das charakteristische EbellscheProfil trägt.
Ueber den Krämerstand, der in Hamburg bereits in früherenZeiten sich scharf vom Kaufmannsstand unterscheidet, schreibt Heßin seinem Werk „Hamburg topographisch, politisch und historischbeschrieben“, daß nicht nur die Handwerker sich zu Innungen ver-einigt hätten, auch andere Berufszweige hätten in Hamburg diesesZusammenschließen nachgeahmt, obenan die Krämer, bei deren Ge-werbe in Hamburg jeder, der Krämer werden wollte, als Lehrburscheund Gesell von unten auf dienen mußte. Unter Kaufmann sei nurder Großkaufmann mit überseeischen Handelsverbindungen, Waren-lager pp. zu verstehen, während der Krämer, der meist einen Ladenbesaß, Wiederverkäufer jener Artikel war. Erst Heinrich Ebell istder erste Kaufmann geworden. Er hat mir selbst seinen Großvaterals Krämer bezeichnet, es lag nicht in seiner bescheidenen Art, mehraus sich zu machen, wie er ist, und das ist stets das Merkmalaller echten Ebells gewesen. 38 ) Er ist ein Ebell aus altem Schrot undKorn, und hat sich, wie die meisten von uns, stufenweise seine Stel-lung erringen müssen. Für seine Nachfahren dürfte er, wie füruns etwa Christian (VII, 31), der eigentliche Begründer der Blüteseines Geschlechts geworden sein.
38 ; 1888 war ich ein Jahr in seiner Firma tätig und ich bin stolz darauf,von seiner Hand ein Zeugnis (ob verdient, bleibe dahingestellt) zu besitzen,in welchem er mir seine Zufriedenheit beim Scheiden aus seinem Geschäftausspricht.
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