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von Pferden zertreten und von Hunden gefressen.“ Ein „Ebel“wird nirgends namentlich genannt, ein Beweis mehr, daß sich die-jenigen unserer Vorfahren, die von der Pest und bei der Plünderungverschont blieben, aus der Stadt entfernt haben. Es war auch dasklügste, was sie tun konnten. Wir müssen aber ferner auch alsgewiß annehmen, daß viele bei dieser Katastrophe Leib und Lebeneingebüßt haben. Von Anna (III, 1), Katarina (III, 6), üeorg (III, 7),Maria (III, 8), Margarete (III, 9), Caspar (III, 10), Lucia (III, 11),Anna (III, 18) hören wir nichts mehr, trotzdem die Sterberegistervon 1640—1653 vorhanden sind. Auch von Joachim (III, 16) undOtto (III, 19) kennen wir nur den Tauftag, und wissen, daß sieSöhne von Andreas (II, 6) waren. Von Jochim (IV, 13) haben wirnur im Kopulationsregister folgende Notiz: „1680 am 10. Februarheiratet Jochim Ebel, von Friesack biirtig, Bürger und Schusterallhie, Frau Maria Gäden, M. Johann Neumanns sei. gew. Bg. undSchusters allhie nachgelassene Witw'e.“ Er ist wde das Sterbe-register angibt, am 31. 1. 1719 im Alter von 62 Jahren gestorben,so konnte das Geburtsjahr errechnet werden.
Ich nehme nun an, daß Andreas (II, 6) bei den Unruhen mitFrau und Kindern zunächst nach Friesack ausgewandert und späterwieder nach Glövzin, in die Nähe Perlebergs gezogen ist. Derälteste Sohn Georg oder Jürgen (III, 14) hat sich wohl zuerstwieder nach Perleberg gewandt und das alte, väterliche Gewerbe derTischlerei aufgenommen. Joachim (III, 16) und Otto (III, 19) da-gegen sind wohl in Glövzin beziehungsweise in Kl. Louhtzsch inder Betzischen Wische (Altmark) gestorben, und erst ihre Kinder,von denen uns nun Mathias (IV, 10) am meisten interessiert, sindwieder nach Perleberg gekommen, und ist Mathias durch Heiratmit der Drechslertochter Catarina Meyers in das neue Gewerk späterals Meister aufgenommen. Die Eintragung im Kirchenbuch lautet:„Am 27. November 1679 heiratet Mathias Ebel, Bürger und Böttcherallhier Catarina Meyers, Joachim Meyers Bürger und Drechslersallhie eheleibliche Tochter.“ Daß Mathias (IV, 10), Jochim (IV, 13),Claus (IV, 15) jenes Joachim (III, 16) Kinder gewesen sind, istnicht erwiesen, doch kommt meines Erachtens ein anderer Ebelnicht in Betracht, und daß diese Ebels von jenen, schon in früherenJahren so zahlreich und in derselben Zunft auftretenden Ebelsabstammen, darf als sicher anzusehen sein. So leicht war es, wieich oben nachgewiesen, eben nicht, das Meisterrecht und noch dazuin einer fremden Stadt zu erwerben. Von Mathias (IV, 10) an aberist die Reihe lückenlos. In meinem Gedicht, eingangs des Buches,habe ich deshalb auch die Geburt seines zweiten SohnesMathias, der traditionell noch in unseren Tagen bekannt war, und