Einleitung.
lles, ,v!is ihr übcr euch, um euch her undan euch Großes, SchöueS und Gutes wahrnehmet,daS hat einen Urheber. Das unübersehbare Ge-wölbe des Himmels; an demselben Tags die strah-lende Sonne; Nachts das sanftere Licht des Mon-des; die funkelnden Sterne; wer könnte das allesgemacht haben, als der Allmächtige, den wirGDtt nennen? —
Wer hat die Lasten von Erden und Feen-stücken ans einander gelegt, zu hohen Gebürgenaufgethürmt, und so vest gemacht, daß sie uner-schütterlich stehen bleiben; wer anders, als derAllmächtige? —
Wer hat die zwischen den Gebürgen liegendenThaler mit dem lieblichen Grün bekleidet; werdie Wiesen mir Gras und Fnttcrkrautern so reich-lich versehen ? Wer laßt Korn wachsen,? — derAllmächtige; denn sieh, wen» einmal kein Saat-korn mehr vorhanden wäre, so könnten die weise-sten und mächtigsten kein einiges Körnlei n machen.—Wer hat so viele tausend starke, nützliche, schö-ne Thiere hervorgebracht? der Allmachtige.Wenn du aufs Feld gehest, so redet dich alle Au-genblicke ein Zeuge und Prediger der Macht, Weis,heit und Güte deines GOttes an. Man hat diesichtbaren Werke GOttes, damit man sie destoordentlicher betrachten könne, in drey Abtheilun-gcn gebracht.