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JEsus als Kind.
i.
Eine Freudenbotschaft vom Himmel.
NZenn GGtt die Menschen mit einer vorzüg-lichen Probe seiner Väterliche beglücken will, sobereitet Er dieselbe auch auf die Gabe vor, wel-che sie empfangen sollen. Bald tbut Er's durchMenschen, die Er besonders erleuchtet; bald durchEngel, die Er vom Himmel sendet. Es umge-ben seinen Thron Millionen dienstbarer Geister,die seine Befehle froh und willig vollziehen. Die-se erscheinen auf seinen Wink in freundlicher Men-schen-Gestalt, und bringen der Erde die Auftra-ge des Himmels. — Die merkwürdigste dieser Er-scheinungen ereignete sich vor ungefähr Jah-ren im Iüdpchen Lande, zu Nazarerd, in derWohnung einer überaus tugendhaften Israelitin,die von Davids Familie abstammte, mit einemManne, Namens Joseph, verlobt war , und instiller Eingezogenheit ihre Jugcndtage zubrachte.
„Gey gegrüßt — sprach der Engel, wie erzu ihr hiutrat — du Hocbdegnadigte! der HErrist mit dir! — Du bist über alle deines Ge-schlechts gesegnet!" — Maria sah' auf, er-schrak über seine Anrede, und dachte hin und her,was doch dieser Gruß zu bedeuten hätte. — DerEngel sagte ihr darauf, sie mbge ohne Furchtstyn, G<!>tt habe sie zur Mutter eines merkwür-digen Kindes erwählet; fügte noch bep, weichenNamen sie demselben geben sollte, und was siedurch dasselbige zu erwarten hätte. —