Cunrat sein Bruder von Stetten, Otto von Husen (e. Sig.) (HoZ.boia., V, 321.)^)
Heinrich der Taube, ist Chorherr zu St. Willibalt. Am 24. August1352 ist er Zeuge eines Vermächtnisses Bcrchtolts von Hageln, Chorherrzu Eystett: Maister Heinrich der Taub Chorherr zu send Willebolt.(koA. boio., VIII, 251.)
g.) Kebenlime der silbern.
Apelmann Silberins Sohn ist Apel Silberin wie aus einerUrkunde hervorgeht, in der Apel Silberin, Apelmanns Sohn 1357Güter zu Waldhausen und Wiesen zwischen Müllen und Erzberg verkauft.(L. O.-A.-B. Cr., 242.) Seine Schwestern sind nach der Oberamts-beschreibung Crailsheim, S. 242 Mye und Adelheid. Diese Mye kannaber nicht mit der (O.-A.-B. Crailsheim, S. 335) in einer Crails-hcimcr Urkunde genannten Mye, geb. von Crailsheim identisch sein,welche mit ihrem Ehegcmahl Fritz Wintersteincr 1492 zwei Solden-güter zu Ingersheim und eine Hofrait zu Crailsheim an das Spital inCrailsheim verkauft.
Ein Apel von Crailsheim kommt um diese Zeit in vielenUrkunden vor, und ist nicht zu unterscheiden, ob sie alle eine und die-selbe Person bedeuten.
Am 7. September 1360 ist Apel von Crewelsheim zun., Sieglereiner Urkunde Heinrichs von Krewelshcim (s. d.). (UsZ. boio.,IX, 23.)
1363 kauft Apel von Crewelsheim drei Güter in Schömbachvon Kunz Dürre. (O.-A.-B. Gerab., S. 230.)
1366 kauft Apel von Crewelsheim zwei Güter in Hengstfeldvon Kunz Dürre. (O.-A.-B. Gerab., S. 153.)
1366 verkaufen Apel von Crcwelsheim und seine HausfrauAnna an Lupoid von Wolmershausen ihren Zehenten um 110 Pfund,
*) Filzschuhe wurden den Wohltätern und Stiftern der Klöster in demFalle gegeben, wo dieselben sich die Jurisdiktion über die vergabten Güter vor-behalten haben und dienten also als Zeichen des seitens des Klosters anerkanntenVogteirechtes. Gewiß kann kein Symbol sinnreicher erfunden werden, um den Ge-danken anzudeuten, daß der Fuß des gestrengen Grundherrn nicht zu fest auf demNacken der Untertanen drücken möge. (Marler im Anzeiger für Kunde der deutschenBorzcit, 1861, VIII. Jahrg., S. 399.)