sam gefunden, in der Stille zu entfliehen. Die andernobern Staatsbeamten waren ihm gefolgt. Aus den ange-sehensten Einwohnern hatte sich eine provisorische Negie-rung gebildet, und mir Hülfe der Nationalgarden denAufstand gedampft, ohne sich doch vorerst öffentlich fürden Prinzen zu erklären. Die Nachricht von diesen Vor-gangen kam am it,. Abends im Haag an. Nun glaubtendie Verbündeten nicht langer säumen zu dürfen, obwohlGeneral Molitor noch mit 4000 Mann bei Utrecht stand,der Prafect de Stassart im Haag noch anwesend war, undGeneral Bouvier des Eclats den vormaligen statthalterli-chen Palast auf dem Binnenhof, in welchem alle vorhan-denen Waffen und Kriegsvorräthe aufbewahrt waren, mitZoo Gewaffneten und einigem Geschütz besetzt hielt, wo-gegen die Verbündeten auf kaum iar>o Mann, dcrvn diemeisten ungeübt und schlecht bewaffnet waren, rechnenkonnten. Bereits am folgenden Morgen erklarten sie sichöffentlich für den Prinzen. In dessen Namen ward GrafLimburg Stirum als provisorischer Gouverneur im Haagproclamirt. Nämlichen Tags noch verließ der Prafectden Haag; die französische Besatzung zog am folgendenMorgen mit Kapitulation ab. Durch Scheveninger Fi-scherpinken ward der englischen Flotte von allem diesenNachricht gegeben. Abgeordnete suchten den Prinzen inEngland und im Hauptquartier zu Frankfurt auf, wenner etwa schon auf dem festen Lande wieder angekommenseyn sollte.
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Eine umständliche Erzählung der weiteren Vorfällewird, als eigentlich nicht hierhin gehörig, übergangen.Es sey genug, hier nur im Allgemeinen zu bemerken, daßallenthalben, wo die Uebermacht des Feindes nicht imWege stand, das Volk sich für den Prinzen erklärte, undseine Unterdrücker verjagte.
Am 27. Nov. kam endlich eine Antwort des Prinzenim Haag an, in welcher er auf schnelle Hülfe aus Eng-land Hoffnung machte, und seine baldige persönliche Er-scheinung versprach. Am folgenden Tage erschienen be-reits englische Kriegsschisse bei Scheveningcn, wo Wil-helm Friedrich selbst zwei Tage spater mit Lord Clancartyans Land stieg, und von der jauchzenden Menge als sou-