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zeichneten dies alles am 27. (21.) Dezember 1647 inMünster. Man berechnete die Einnahmen aus Montfortauf jährlich 25 000, aus Turnhout auf 12000 Gulden 1 ).Philipp IY. trat nachher unter Hinweis auf die west-fälische Friedensakte und auf das Abkommen vom 27. 21.Dezember 1647 Turnhout, Zevenbergen usw. zu Ama-liens Privatgunsten ab, worüber eine Akte in Brüssel am26. Oktober 1649, der eine Ausfertigung im dortigenFinanzbureau am 29. Juli 1651 folgte, erlassen ward 2 ).
Durch die Übertragung von Turnhout, Zeven-bergen usw. erschien Amalie vor der Welt als vonSpanien bestochen; von der mangelhaften Ausführungder Versprechungen an sie werden wir noch hören.
Trotz aller Vorteile des westfälischen Friedens fürdie Republik beruhte derselbe auf illoyaler Basis, denndie lange Gemeinschaft mit Frankreich wurde dadurchgestört, das Versprechen von 1635, keinen Friedenohne Frankreichs Mitwissen zu schließen, wurde ge-brochen. Die Republik hätte, wenn sie korrekt handelnwollte, den Krieg mit Spanien fortsetzen und nur dannFrieden schließen dürfen, wenn Spanien auch mit Frank-reich Frieden schloß. Und so hatten Anna wie Mazaringedacht, als sie im Januar 1648 an Amalie schrieben.Annas Brief lautet 3 ):
„Ma cousine. Les lettres du Sr. de la Tuillerieambass£ur- du roy Monsieur mon fils me tesmoignenttoutes en termes si expres, la chaleur que vous faites
*) Ein Paket „Allerhand Negotiationes zwischen den franzö-sischen und holländischen Abgesandten, den Miinsterschen Friedenbetr. 1647/48“ in Zerbst. A 7 b, Nr. 94, enthält nichts weiteres fürunsre Arbeit.
*) Kopien in Zerbst. A 7 b, Nr. 146.
3 ) Original, mit dem königlichen Wappen schwarz gesiegelt.Zerbst. A 7 b, Nr. 84.
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