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von Geldern und von Overyssel je 1000, die StädteLeyden und Amsterdam je 1000 Franks.
Am 10. Februar 1637 wurde im Binnenhofe Hen-riette Katharine geboren und in der Kapelle am29. März getauft. Friedrich Heinrich gibt keine Ge-schenke an, hingegen standen seiner Angabe nach zuPaten sein elfjähriger Sohn Wilhelm, seine zehnjährigeTochter Louise Henriette „Mademoiselle von Oranien“,Gräfin Charlotte von Hanau und Gräfin Solms.
Am 30. November 1639 erhielt das prinzliche Paarden zweiten Sohn, den Rivet taufte; man mußte ihmsechs Stunden vor dem Tode die Nottaufe geben, dennLudwig starb, nur eine Nacht krank, schon am29. Dezember 1639 mitten unter großen Freudenfestenund fand in Delft sein Grab. Seine Paten sollten derKönig von Frankreich und die Königin von Englandsein, weshalb Graf Heinrich von Nassau nach Frankreichund Graf Wilhelm Friedrich von Nassau nach Englandreisten, — ferner die Generalstaaten, die Staaten vonGeldern, Holland, Seeland und Utrecht, die Stadt Haarlem.Geschenke wurden nicht gegeben.
Am 5. September 1642 kam das letzte Kind, Marie,zur Welt; es wurde am 26. Oktober getauft und FriedrichHeinrich berichtet, daß die Königin von England, dieStaaten von Utrecht und die Stadt Haarlem Paten warenund daß die Staaten von Utrecht eine jährliche Pensionvon 1500 Franks aussetzten, die Stadt Haarlem 3000Dukaten schenkte.
Friedrich Heinrich war sehr freigiebig gegen Amalie;wir wissen von vielen Schenkungen seinerseits 1 ). Am18. Mai 1635 schenkte er im Haag „seiner lieben und
') A 7 b Nr. 128. H.- u. St.-A. Zerbst. (Originale einst auf her-zoglichen Befehl nach Berlin gesandt.)