Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
456
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dessen Nahe sich kein Eisen befindet, laßt dieMagnetnadel in Ruhe kommen, und nähertsich ihr alsdann mit einem Stuckgen Eisen, z.E- mit der Spitze eines Messers: Sie wirddadurch sogleich in ihrer Ruhe gestört, und sowie man das Messer wieder entfernt, eine .oscillircnde Bewegung anfangen. Beschreibt sienun immer kleinere und kleinere Bogen, bissie wieder in Ruhe kömmt, so ist sie gut.Kömmt sie aber plötzlich zur Ruhe, so ist sieträge, und daher nicht zu gebrauchen.

Anders: Man sehe zu, welchen Graddie Magnetnadel auf dem eingetheilten Ringeweiset, wenn sie in Ruhe ist, drehe nun dieBoustole etwas, und untersuche, ob die Na-del sogleich diesen Theilstrich verlaßt Ge,schieht dies auch bey der geringsten Umdrehungder Boustole , so hat die Nadel ihre gehörigeEmpfindlichkeit. Kan man aber die Bousiolewohl um einige Grade drehen, ohne daß diesdie Nadel empfände, so ist sie trage und un-brauchbar.

5- Gewöhnlich, wenn solchergestalt eineNadel -rage befunden wird, liegt der Fehlerin de n Stifte, auf dem sie ruhet; wenn sol-cher etwa stumpf geworden, oder sich Unrei-nigkeiten in dem ftulgcn gesammlet haben.Unterwcilen liegt aber die Trägheit einer Na-del auch darinnen, wenn ihr die magnetischeKraft nicht gehörig mitgetheilet werden.

6. Man