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1 (1792)
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VI. Kapitel

Vom Abtragen gerader Linien aufs Pa-pier , nebst verschiedenen Methoden, stein gegebenen Verhältnissen zu theilen.

§. 62. ^A^cnn auf dem Felde eine geradeLinie/ so genau als möglich,der jedesmahligen Absicht gemäß, ausgemessenworden, so muß man sie auch mit der gehöri-gen Schärfe aufs Papier abtragen können.

Da wir nicht im Stande sind, auf demPapiere, vermittelst der bekannten Werkzeuge,das Bild einer mathematischen Linie zu ent-werfen, so müssen wir uns doch bemühen,demselben, so viel sich thun läßt, nahe zukommen. Dieses ist eine Hauptrcgcl, die ichin der Folge immer zum voraussetze, wenn ichvon Ziehung gerader Linien rede. Geschiehetdieses nicht, so unterwerfen wir uns der Ge-fahr, auf dem Papiere, nach Verhält-niß , weit beträchtlichere Fehler zu begehen,als bey der unmittelbaren Messung auf demFelde-

2. Das