Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
457
Einzelbild herunterladen
 

HOÄ? 457

6. Man nennet ib.XXlII den Winkelden die Magnetnadel mit der Mit-tagslinie macht, die Abweichung derMagnetnadel, d'csc wäre also für Got-tingen und alle umliegende Ocrter 16^ Grad.

Gesetzt nun, man habe die Boustole ?i^.I.XXIV in eine solche sage gebracht, daß dasnördliche Ende i der Magnetnadel ik, wennsie zur Ruhe gekommen, o° Grad wiese, sowürde in dieser Lage die Richtung der Mag-netnadel ilc mit vr, folglich auch mit derSchärfe rs des Diopterlinials parallel seyn;(Vorausgesetzt, daß rs mit vt parallel ist,welches gewöhnlich angencmmcn wird) zögeman alsdann langst sr eine gerade Linie, so würdediese die Richtung der Magnetnadel seyn.Da nun für Göttingcn die Abweichung derMagnetnadel 16-5° ist, und das nördlicheEnde i der Magnetnadel auf der westli-chen Seite der Görringischen Mittagslinieliegt, so setze man an sr eine Linie ab, diemit sr nach -Osten zu einen Winkel i">bmacht (Hier ist ab aus einem Versthenwestwärts ur gezeichnet worden), so wird ?.b>die Mittagslinic von Göttingcn seyn. So er-hellet also, wie man auf einer ebenen Hori-zomalfläche an einem gewissen Orte, vermit-telst der Boustole, eine Mittagslinic ziehenkönne, vorausgesetzt, daß matt an dem Arveselbst, oder für einen ihm benachbartn Are,

Lf 5 ' die