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Gebrauch der Magnetnadeln in derFeldmeßkunst.
§. m?. Ehe wir hievon handeln, müssenwir vorher aus der mathematischen Geographieeinige Satze beybringen, die sowohl zum rich-tigen Gebrauche der Magnetnadeln, als auchin der Folge zu andern Absichten in der Feld-meßkunst unentbehrlich sind.
^ Einige Lehnsätze und Erklärungen aus dermathematischen Geographie.
I) Unsere Erde ist ein runder Körper, dereiner Kugel ziemlich nahe kömmt. In derFcldmesikunst ist es aber verstattet, unsereErde als eine völlige Kugel zu betrachten,ohne daß aus dieser Voraussetzung ein merkli-cher Fehler zu befürchten wäre.
Eigentlich hat unsere Erde die Gestalt eineszusammengedruckten Sphäroids,eines Körpers, der ohngefähr entstehen würde,wenn man eine Kugel von einer weichen Ma-terie, z. E. von Thon, etwas zusammendrückte;oder bestimmter, wenn sich eine Ellipse umihre kleine Ape herumdrehete.
Die Durchmesser unserer Erde sind alsonicht durchaus gleich groß. Der kleinste ver-hält sich zum größten — l?8 : i?S, welches
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