Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
433
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vermittelst eines Paraiiellmials , an einen an-dern Punkt zu bringen, getraue ich mir nicht.Ich sehe daher nicht ein, wie Zollmann inseiner Geodäsie behaupten kau, die Scheibe seydem Astrolabio vorzuziehen, zumahl da mansie doch wohl nur zu kleinen Messungen ge-brauchen kan. Bey Operationen, die insGroße gehen, und Trigonometrie erfordern,ist nöthig, daß man die eigentliche Größe derWinkel in Graden und Minuten wisse, unddiesen Vortheil vermissest man bey der gewöhn-lichen Scheibe.

Um sie daher auch zu trigonometrischen Ar-beiten gebrauchen zu können, läßt Zollmann ih-ren Umfang noch Mit einem in Grade einge-theilten messingenen Ringe versehen, der durchSchrauben auf die Scheibe befestigt, bey ge-wöhnlichen Gebrauche derselben aber abgenom-men werden kan. Dieß ist die verbesserteZollmannifche Scheibe. (Zollm. Geodäsie tz.iO2. u. f.) Allein, da man zum Detail einerMessung doch ein für' allemahl den Meßtischnicht entbehren kan, und ein Astrolabium ohne-hin zu vielen geometrischen Arbeiten erforder-lich ist, so wird man doch wohl lieber jedesWerkzeug für such allein besitzen, als beydeauf eine sehr unvollkommene Art, in der Zoll-manmschen Scheibe vereinigt. Denn dieseScheibe ist weder ein voükoinmcner Meßtisch,noch ein vollkommenes Astrolabium, und sie

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