Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
431
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dem Felde, die Winkel sämmtlich am Mittel-punkte der Scheibe erhalte, da man sie hinge-gen auf dem Meßtische, bald an diesem / baldan jenem Operationepunkte erhält.

Den Vortheil, den man durch eine solcheScheibe zu erhalten glaubt, setzt man darinn,daß man die Winkel auf dem Felde sogleichunmittelbar auss Papier bekommt, ohne denFehlern ausgesetzt zu seyn , die man beymAstrolabio in Zählimg der Grade und Minu-ten u. s. w. begehen kam Ferner, daß mandas Papier von der Scheibe abnehmen, esauf ein anderes reines Blatt Papier auskle-ben, und die auf dem aufgeklebten Papiere be-findlichen Winkel, vermittelst eines Parallel-linials, oder der rcchtwinklichten Dreyecke(tz. 62. 11.) abschieben , und auf das unterereine Blatt Papier, an einen andern Punktbringen kau. S. Zollmanns Geodäsie(Halle 1744) das. im zten Kapiteltz. 122. u. f. §. Endlich, weil man nicht nö-thig hat, die runde Scheibe sehr groß zu neh-men, und dieses folglich bey dem Werkzeugeeine» Bequemlichkeit, in Absicht des Forttra-j, gcns von einer Stelle zur andern, verschafft»j i Da man ncmlich die Winkel auf dem Felde,alle an dem Punkte erhalt, um welchen sich^ die Alhidadenregel drehet, so braucht diez Scheibe nur so groß zu seyn, daß man dieSchenkel dieser Winkel auf dem Papiere langst« der