Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
427
Einzelbild herunterladen
 

427

Wenn also dieses eylindrischc Gefäß gV aufdie Flache des Meßtischgens gesetzt wird, unddas Bläsgcn begicbt siel) nicht unter den Mit-telpunkt des Glasdcekels, so muß man dasMcßrischgen so lange in der Nuß herumwcn-den, bis es den horizontalen Stand hat, wel»eben es in dem Augenblicke bekömmt, da dasVläsgen unter dem Mittelpunkte des Glasde-ckcls stehen bleibt.

Wenn man hierauf die Schraubenki^. I^IV. 'chuk.IV sauft bis unter das Tischblattschraubt, so wird man das Meßtischgen in sei-ner Horizontallage unverrückt erhalten können.Auch ließe sich selbst, vermittelst dieser Schrau-ben, eine klcine Verrückung aus der Horizon-tallage sogleich wieder herstellen. (§. io8. 6.)

Die nothwendigen Erfordernisse einer gutenWasserwaage sind folgende: Erstlich, mußdie Fläche des Glasdcekels mit der Grundssachedes cylindnfichcn Gefäßes vollkommen parallelseyn. Diese Bedingung ist nicht ganz leimt zuerhalten. Indessen mag eine geringe V >»ei-ckmng bey dem gewöhnlichen Feldmessergcl raucheimmer verstattet seyn. Man s. u>: u (5- >41.VII). Zweyten6, muß die Blase sehr em-pfindlich seyn, das heißt, die geringste Nei-gung des Gefäßes muß dem Bläsgen eine Be-wegung mittheilen. Es ist nicht gleichgültig,was das Vläsgen für eine Größe habe; ist

es