Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
424
Einzelbild herunterladen
 

424 ~

dioptrische Regel (I^XIX.) der er-lern, I>XVVI) vorziehen. Ich würdeaber doch in jedem Falle mich lieber der dioptri«schen Regel siF. I^XVlll. bedienen, da ihrCc'rauch vollkommen richtig ist, die Gegen-stände, nach denen man visiret, mögen, inAbsicht des Punktes auf dem Mcßtischgen,liegen, wie sie wollen.

i r. Wenn sich Kurzsichtige der bisher be-schriebenen Diopterliniale bedienen wollen, somüssen sie ein Augenglas vor die Oculardiopterhalren, welches freylich etwas unbequem ist.Man kan indessen leicht eine Vorrichtung an«bungen, daß man nicht nöthig hat, das Au-gcnalaß mit der Hand zu halten!

Fernröhre, statt der Diopterlim'ale, beymGebrauche des Meßtisches.

§. 112. Wer die Kosten anwenden will,kan, statt der Dioptern, ein Fernrohr nachArt einer Kippregel ( H. loo) auf dasjinial anbringen. Die Einrichtung muß aberso geinacht seyn, daß die Äre des Fcrnrohrd,oder sie Visir-ebene, der Scharfe il<chXVlll) entspreche, damit nicht die Fehler( '. lir. z) zu befürchten sind. Ein solchesFernrohr wird allerdings mehr Genauigkeit imK sie verstauen , als ein bloßes Dioptcrli-nial, und auch für Kurzsichtige bequemer seyn.

Herr