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man sie schleifet, zu Hülfe kommen, bis sie diegehörige Vollkommenheit Hot. Beym Ge-brauche raucht man die Spitze der Reisfcderin eine zerlassene gute indianische Tusche,und ziehet hierauf längst eines Linials geradeLinien damit auf dem Papiere her. Dabey ist«aber zu bemerken, daß man allemal die Backeder Reisfedcr, welche längst der Schärfe desLinials fort beweget wird, vorher abwischen muß,weil man sich sonst der Gefahr aussetzen wür-de, Flecken aufs Papier zu bringen. Die Ue-bung wird hicbcy die beste Lehrmeisterin seyn.
y. Die Vollkommenheit eines Linials be-stehet darinnen, daß dessen Schärfen genau ineine gerade Linie gebracht sind. Man verfer-tigt sie von guten trockenen Linden- Bupbaum-oder Ebenholze, wie auch von Messng, El-fenbein u. s. w. die von Metall beschmutzendas Papier. Am besten sind die von Eben-holze, weil sich solche nicht leicht werfen.
10. Um die Scharfe, oder diejenige schmaleSeitenfläche des Linials, längst welcker nähm-lich die gerade Linien hergezogen werden, voll-kommen eben und gerade zu machen, habe ichfolgendes Mittel für gut befunden. Ich besitzeein ziemlich langes Stück von einem zerbroche-nen Spiegel: auf dieses streue ich etwas feinenSchmergcl oder Uhrsand, benetze ibn mitWasser,, und schleife nun die schmale Sciten-
P fläche