Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
173
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wie (g) beyseitegcsetzt) Weiten gleich groß zuseyn scheinen, wenn sie an unserem Augeeinerley Winkel machen, und daß überhaupteine Sache desto größer scheinet, unter einemje größern Winkel sie ins Auge fällt.

Waren also z. E. die Winkel nbs, o^cl,übe, sdk alle gleich groß, so werden dem Au-ge b, gewöhnlich auch die Weiten , cci,llo, es, insgesammt von gleicher Größe zuseyn scheinen.

Man würde aber sehr irren, wenn mandie wahren Weiten nc,, eis, es in derThat einander gleichsetzen wolte. Denn ansder Geometrie wird man leicht übersehen, daßhier weit größer, als sc seyn müsse, ob-gleich cdcl ^ kidc ist; Eben so 6s cci undet noch als 6s.

Waren also z. E. Z, c ein paar Ol"'ecteauf dem Horizonte, deren Weite man wüste;e, f, ein paar andere Gegenstande mit L,in einer geraden Linie, und mit der bekanntenWeite uc wolte man die Entstrnung sf nachdem Augenmaaße vergleichen, so würde maneinen großen Fehler begehen, wenn man inGedanken die Weite nc auf sf so oft hintra-gen wolre, als es angienge, und daher in derThat es so vielmal großer als -ic schätzen wolte,so viclmal sie nach dem optischen W'nkcl größerschiene. Dieser Fehler würde desto beträcht-licher