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ser vorkömmt, als wenn wir nach ihm hinauf dem Horizonte eine ganz freye Äiiösichthaben. So sind wir denn überhaupt auch ge-wohnt , die Entfernung eines Gegenstandesvon uns, für desto größer zu halten, je mehrderZwischenraum, von dem Auge bisan den Gegenstand, in kleinere sichvon einanderuntorschcidendeTheilezerfällt. Daher erscheinen Entfernungen aufebenen Flächen größer, als auf unebenen, wouns Hügel einen Theil der dazwischen liegen-den Dinge bedecken. Von einem ähnlichenUmstände hangt denn auch die Tauschung ab,daß das scheinbare Gewölbe des Himmels, ge-gen den Horizont hin, weit entfernter, als ge-gen den Scheitelpunkt erscheint, und die Schei-be des aufgehenden vollen Mondes für größergehalten wird, als wenn er bereits l^och überdem Horizont herauf ist, und daß überhauptGegenstände in der höhcrn iuft viel näherscheinen, als w.leich entfernte auf dem H ori-zonte , z. E. Wolken oder die Gipfel der Al-pen viel naher, als sie wirklich sind. Täu-schungen dieser Art hängen indessen auch mitvon dem -Orte des Bildes dieser Ge-genstände in der Luft, ab, wie Hr. Lam-bert (Beyträge zur pracr. Geom.tz. 27 u. f.) gezeigt hat, wovon aber die Theo-rie noch lange nicht ins Reine gebracht ist.Von andern Umständen, welche auf unser Ur-theil über Größe und Entfernung, Einfluß ha-ben,