Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
156
Einzelbild herunterladen
 

156

nickt so oft vorfallen. Endlich überhaupt, jekleiner die Ketten sind, desto öfter multipli-ciren sich die Fehler, die man bey jeden ein«zcln Kettenzugc begehen kan.

III) Es würde also vorthcilhaft seyn, sichin der Ausübung so langer Ketten zu bedienen,als es die Bequemlichkeit und die INnständeerlauben. Freylich würden besonders in bergig-ten Gegenden lange Kelten alsdann einige Be-schwerlichkeiten haben, sowohl beym Forttra-gen , als gehörigem Ausspannen derselben.

IV) Da geringe Abweichungen von der ge-raden Richtung keine betrachtlichen Folgennach sich ziehen, so erhellet, daß die Ursa-che §. 46. IV am wenigsten dazu beytragt,«ine Messung unsicher zu machen. Hingegensind aber die Vorsichten §. 46. I. II. III. V.von desto größerer Wichtigkeit.

V) Wenn man annehmen will, daß in den mei-sten Fallen bey jedem einzeln Kcttenzuge die Fehler§. 46 begangen werden, so erhellet, daß beyn Kettenzügen ein n mahl so großer Fehler be-gangen werden kan, als bey jedem einzelnen.Wenn also der größte Fehler, der bey jedemeinzeln Kettcnzuge, aus obigen Ursachen §. 46zusammen genommen, entspringen kan sgesetzt wird, so ist bey einer ausgemessenenLange von n Kcttcnzügcn der zu befürchten-d c Fehler n. e und dieser verhalt sich also