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wie n, oder wie die ausgemessene Linie, wennman annimmt, daß bey jedem Kettenzuge gleichgroße Fehler begangen werden. Dieser Satz,daß der Fehler einer ausgemessenen Linie, derLinie selbst proportional sey, findet sich beymMar'noni c!e re icknoZi updics, und ist destowahrscheinlicher, je mehr die Fehler bey deneinzeln Kettcnzügcn einander gleich und ähnlichsind.
V!) Endlich erhellet auch aus der Art, wiedie Fehler tz. 46 begangen werden, daß manüberhaupt die ausgemessenen Linien gemeiniglichzu groß angicbr.
Die gewöhnlichen Fehler, welche bey Mes-sung mit Maaßstäbcn begangenwerden.
§. 49. Diese sind:
I) Wenn man in die Linie, langst der manhermissct, keine Schnur ausspannt, sondernden Maaßstab nur nach dem Augenmaaße indie gerade Richtung legt.
Dieser Fehler wird von den Feldmessernsehr hausig begangen, und kan bey sehr langenLinien grosse Unriebtigkeit verursachen, weilman bey der Legung des Maaßstabes nachdem bloßen Augcnmaaße, alle Augenblicke derGefahr unterworfen ist, von der geraden Rich-