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1 (1792)
Entstehung
Seite
101
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IVI

zunächst vor dem Auge hat, kleine Löcher derLänge nach herunter bohren lassen, und durchdiese Löcher Visiren. Hiedurch wird freylich dieGefahr, zu fehlen, um ein beträchtliches ver-mindert.

Andere, wie Marinoni in seinem Werke 6sre iclinoßrnpkics, bedienen sich, bey Abste-ckung der Verticalebcnen, des Meßtisches mitdem Diopterlinialc. Hievon kan ich aber erstin der Folge nähern Unterricht ertheilen.

III) Das beste Mittel aber, den Fehler we-gen der Dicke der Absteckstäbe zu vermindern,kömmt lediglich auf die Lage des Auges O an.

Die Regel ist nemlich diese:

Man muß das Auge nicht gerade hinter dieStange halten, wie hier bey 0, denn da wirdihre Dicke b dem Visiren immer hinderlichseyn, sondern man muß es etwas seitwärtshalten, wie in o, dergestalt, daß die Visir-linie c»b6n an den Seitenflächen der Stäbehinausstreiche, und sie also in I>, 6, n berüh-re; denn es erhellet, daß alsdann die Mittel-punkte i, I, le, mithin auch die über i, I, kaufgerichteten Verticallinicn, in eine einzigeEbene zu liegen kommen, so bald man dendritten Stab bey m n so einsetzet, daß dieVisirlinie ob>6n gemeinschaftlich die Seiten-flächen der Stäbe berühret, und in diesem

G Z Sinne