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Ucberhaupt muß also ein Feldmesserohngefähr wissen, dasjenige Stück zurPrüfung auszuwählen, auf welchem dieFolge der begangenen Fehler amsichtbarsten ist/ und woraus sich am mei-sten etwas auf die Richtigkeit des Ganzenschließen laßt.
III) Wenn man in jedem Falle, würklichdie wahre Große des Fehlers angebenkonnte, den man in Ausmessung einesjeden einzeln Stücks begangen hatte / sowürde man ohne Schwürigkeit die aufdie ganze Figur erfolgende Verbesserungberechnen können / und es würde so gutseyn, als wenn man gar keinen Fehlerbegangen hatte, wenn man dessen Größekennet.
Allein da eben diese, bey allen prakti-schen Arbeiten vorfallende, und nicht zuvermeidende Fehler bald größer baldkleiner seyn können, so bleibt weiter keinHülfsmittel als folgendes übrig:
Man nimmt an, daß man einen Feh-ler begangen hat, beurtheilt dessen Mög-lichkeit, und wahrscheinliche Größe, ausder Einrichtung und der Sckärfc desWerkzeugs, mit dem man misset, undschätzt daraus dessen Folge, in Absicht
auf