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1 (1792)
Entstehung
Seite
53
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man aus einigen zum Ueberfluß gemesse-nen Dingen, von der Richtigkeit einerganzen Vermessung ein Urtheil fallen will,man solche Stücke selbst mit aller mögli-chen Sorgfalt bestimmen müsse. DieVcrgleichung des zur Prüfung einer Ar-beit gemessenen Stücks, mit eben demsel-ben , wie es sich durch Rechnung oderZeichnung ergeben hat, zeigt nun.zwargewöhnlich, ob ein Fehler in derVermessung vorgefallen, aber nicht, woderselbe begangen worden. Daher oftmehr als ein Stück zur Prüfung der Ar-beit gemessen werden muß.

II) Es laßt sich leicht zeigen, daß ein Feh-ler , der in Messung der gegebenen, oderwillkührlichcn Theile einer Figur vorgefal-len ist, nicht durchgehende auf jedes derdaraus herzuleitenden Stücke gleichgroßen Einfluß habe: sondern daß dieFolge eines Fehlers, bald größer baldkleiner seyn könne, je nach dem die Theileeiner Figur diese oder jene Lage gegeneinander haben. Ja es giebt Falle, daßman gerade ein Stück zur Prüfung mis-set, auf welches die begangenen Fehler,gar keinen Einfluß gehabt. Wie wür-de sich also aus einem solchen Stücke be-urtheilen lassen, ob irgendwo in der Figureine Unrichtigkeit stecke?

D Z Ueber-