Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
39
Einzelbild herunterladen
 

39

Aiisa tz.

tz. 10. Eine der nöthigsten Vorschriften

eines Feldmessers bestehet also darinnen, alleAbmessungen der Theile einer Figur, auf denHorizont zu redueiren; und je unebener dasStuck der Crdfiache ist, auf dem man misset,desto wichtiger ist diese Vorschrift.

Die Gränzen der gemeinen Geodäsie.

tz. II. Diese gehen eigentlich nur so weit,als die Erfahrung tz. j. statt findet. Wenn manannimmt, daß unsere Erde die Gestalt einerKugel bal-e, so werden die Richtungen derSchwere an zween sehr weit von einander ent-legenen Ocrtcrn, nicht mehr einander parallelfern, und folglich -Mch nicht die ans den Ver»tieallinien senkrecht stehende Horizontalebenen.Man setze, unsere ganze Erde sey mit Wasserumgeben, so wird aus ptzysicalischen Ursachen,die Oberflache des Wassers nicht eine ebene,sondern eine sphörsschc Gestalt annehmen, unddas würde ein Bild von der eigentlichenFigur der Erdfläche seyn, welche manwohl von derjenigen unterscheiden muß, sowie sie gewöhnlich mit ihren höckcrigtcn undbcrgigten Stellen in die Äugen fallt.

Ist nun « B liZ. IV ein kleines Stückgenvon der eigentlichen Oberflache unserer Erdkm

C 4 gck,