Z8
ches auf der Horizontalfläche einnimmt? Danämlich die Erfahrung lehret, daß fast alleFrüchte und Gewächse nach verticabn, oder aufder Horizontalebene senkrechten Richtungen wach-sen, so schließt man, daß ans den erhabenen,gewölbten und ungleichen Flachen einer bergig»ten Gegend nickt mehr Gewächse stehen kön-nen, als auf dem ebenen Lande.
In wie ferne dieser Schluß gegründet ist,will ich hie nickt untersuchen. Man kan meh-reres davon inMilkens Lattdesvermeftsungen H. 229. Pentbers pract.Geom. und andern Schriftstellern nachlesen.In den Ahhandl. der H0lländ. Ge s. d.Wissenschaften zu Harlem i77l,sucht besonders Hr. Carrard in einer Ab-handlung das Gegentheil der gewöhnlichenVoraussetzung darzutbun.
Berqigte Gegenden sind ohnstreitig für ge-wisse Arten von Producten z. C. für Weinund Hopfen fruchtbarer und ergiebiger, alsstäche; die Bestimmung des natürlichen Wer-thes eines Grundstücks, in so fern er bloß vondem Horchontalraume des Grundstückes abhängt,gehört aber bloß für dm Geometer; >vas sonstauf dessen Werth Einfluß hak, muß durchphysicalische und ökonomische Gründe entschie-den werden, utzd gehört nicht hicher.
Zusatz.