Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
31
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kan, mit einander gleichlaufend sind. Eineebene Flache, die man sich auf die Richtungendieser Faden, welche man Verticalliniennennet, senkrecht denkt, heißt eine Hori; o n-l n l fiä ch e, und jede andere Flache eine schiefe.

So z. E. sind die schrägen Abdachungen derBerge keine Horizontalflächcn, denn jeder Ver-such wird zeigen, daß die Richtung eines Fa-dens , woran ein Korper hangt, mit der An-höhe eines Bergs schiefe Winkel macht.

Hingegen wird die Oberfläche eines stillste-henden Wassers, auch die Ebene des sogenann-ten platten oder flachen bandes horizontal seyn.

So kan man sich an jedem Orte, wo manist, eme Horizontalfläche gedenken, und solchenach allen Gegenden, soweit man will, erwei-tert vorstellen.

Auch werden alle Horkzontalflächen mit einan-der parallel seyn, weil sie insgesamt aus denparallelen Richtungen der Verricallinien senk-recht stehen.

Diese Horizontalflächcn sind in der praetchchenGeometrie von unendlichen Gebrauche, weilman sie in jedem Falle, vermittelst eines mitWasser angefüllten Gefäßes, sinnlich machenkan.

Nach