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Nachwort zum „Romauzcro"
pfade der Dialektik. Auf meinem Wege fand ich den Gottder Pantheisten, aber ich konnte ihn nicht gebrauchen. Diesarme träumerische Wesen ist mit der Welt verwebt und ver-wachsen, gleichsam in ihr eingekerkert, und gähnt dich an,willenlos und ohnmächtig. Um einen Willen zu haben, mußman eine Person sein, und um ihn zu manifestieren, mußman die Ellbogen frei haben. Wenn man nun einen Gott be-gehrt, der zu helfen vermag — und das ist doch die Haupt-sache — so muß man auch seine Persönlichkeit, seine Außer-weltlichkeit und seine heiligen Attribute, die Allgüte, die All-weisheit, die Allgerschtigkeit 2c., annehmen. Die Unsterblich-keit der Seele, unsre Fortdauer nach dem Tode, wird unsalsdann gleichsam mit in den Kauf gegeben, wie der schöneMarkknochen, den der Fleischer, wenn er mit seinen Kundenzufrieden ist, ihnen unentgeltlich in den Korb schiebt. Einsolcher schöner Markknochen wird in der französischen Küchen-sprache In rsjoulssnnes genannt, und man kocht damit ganzvorzügliche Kraftbrühen, die für einen armen schmachtendenKranken sehr stärkend und labend sind. Daß ich eine solchervsouissanLö nicht ablehnte und sie mir vielmehr mit Behagenzu Gemüte führte, wird jeder fühlende Mensch billigen.
Ich habe vom Gott der Pantheisten geredet, aber ich kannnicht umhin zu bemerken, daß er im Grunde gar kein Gottist, sowie überhaupt die Pantheisten eigentlich nur verschämteAtheisten sind, die sich weniger vor der Sache als vor demSchatten, den sie an die Wand wirft, vor dem Namen, fürch-ten. Auch haben die meisten in Deutschland während derNestaurationszeit mit dem lieben Gotte dieselbe fünfzehn-jährige Komödie gespielt, welche hier in Frankreich die kon-stitutionellen Nopalisten, die größtenteils im Herzen Republi-kaner waren, mit dem Königtums spielten. Nach der Julius-revolution ließ man jenseits wie diesseits des Rheines dieMaske fallen. Seitdem, besonders aber nach dein Sturz Lud-wig Philipps, des besten Monarchen, der jemals die konsti-tutionelle Dornenkrone trug, bildete sich hier in Frankreich dieMeinung: daß nur zwei Regierungsformen, das absoluteKönigtum und die Republik, die Kritik der Vernunft oder derErfahrung aushielten, daß man eins von beiden wählenmüsse, daß alles dazwischenliegende Mischwerk unwahr, un-haltbar und verderblich sei. In derselben Weiss tauchte in