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Romanzero
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Heine: Romanzew,

Im Gebiete der Makame,

Und ein Voltairianer warSchon sechshundert Jahr' vor Voltair' —Jener Alcharisi sagte:

„Durch Gedanken glänzt GabirolUnd gefällt zumeist dem Denker,

Iben Esra glänzt durch KunstUnd behagt weit mehr dem Künstler —

„Aber beider EigenschaftenHat Jshuda ben Halevy,

Und er ist ein großer DichterUnd ein Liebling aller Menschen."

Iben Esra war ein FreundUnd ich glaube auch ein VetterDes Jehuda ben Halevy,

Der in seinem Wanderbuche

Schmerzlich klagt, wie er vergebensIn Grannda aufgesucht hatSeinen Freund, und nur den BruderWorten fand, den Medikus,

Rabbi Meyer, auch ein DichterUnd der Vater jener Schönen,

Die mit hoffnungsloser FlammeIben Esras Herz entzünden —

Um das Mühmchen zu vergessen,

Griff er nach dem Wanderstabe,

Wie so mancher der Kollegen;

Lebte unstet, heimatlos.

Pilgernd nach Jerusalem,

Überfielen ihn Tartaren,

Die an einen Gaul gebundenIhn nach ihren Steppen schleppten.

Mußte Dienste dort verrichten,

Die nicht würdig eines RabbiUnd noch wen'ger eines Dichters,

Mußte uümlich Kühe melken.