Die Heimkehr
Teurer Freund, du bist verliebt,Und du nullst eS nicht bekennen,Und ich seh' des Herzens GlutSchon durch deine Wests brennen.
53.
Ich wollte bei dir weilenUnd an deiner Seite ruhn;Du mußtest von mir eilen,Du hattest viel zu thun.
Ich sagte, daß meine SeeleDir gänzlich ergeben sei;
Du lachtest aus voller Kehle,Und machtest 'neu Knicks dabei.
Du hast noch mehr gesteigertMir meinen Liebesverdruß,
Und hast mir sogar verweigertAm Ende den Äbschiedskuß.
Glaub nicht, daß ich mich erschieße,Wie schlimm auch die Sachen stehn!Das alles, meine Süße,
Ist mir schon einmal geschshn.
56.
Saphire sind die Augen dein,Die lieblichen, die süßen.O, dreimal glücklich ist der Mann,Den sie mit Liebe grüßen.
Dein Herz, es ist ein Diamant,Der edle Lichter sprühet.O, dreimal glücklich ist der Mann,Für den eS liebend glühet.
Rubinen sind die Lippen dein,Man kann nicht schönre sehen.