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Romanzen. gl
So will ich liegen und horchen still,
Wie eine Schildwach', im Grabe,
Bis einst ich höre KanonengebrüllUnd wiehernder Rosse Getrabe.
Dann reitet mein Kaiser wohl über mein Grab,
Viel Schwerter klirren und blitzen;
Dann steig' ich gewaffnet hervor aus dem Grab, —
Den Kaiser, den Kaiser zu schützen!
7.
ilie Botschaft.
Mein Knecht! steh auf und sattle schnell,Und wirf dich auf dein Roß,
Und jage rasch durch Wald und FeldNach König Duncans Schloß.
Dort schleiche in den Stall, und wart,Bis dich der Stallbub' schaut.
Den forsch mir aus: „Sprich, welche istVon Duncans Töchtern Braut?''
Und spricht der Bub': „Die Braune ist's",So bring mir schnell die Mar'.
Doch spricht der Bub':„Die Blonde ist's",So eilt das nicht so sehr.
Dann geh zum Meister Seiler hin,Und kauf mir einen Strick,
Und reite langsam, sprich kein Wort,Und bring mir den zurück.
8.
Sie Heimfülirmig.
Ich geh' nicht allein, mein feines Lieb,Du mußt mit mir wandernNach der lieben, alten, schaurigen Klause,In dem trüben, kalten, traurigen Hause,