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Beiträge zur Statistik der Königl.-Preussischen Rheinlande, aus amtlichen Nachrichten zusammengestellt
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zu den vorhergehenden Tabellen.

im Regierungsbezirk Coblenz von. 4,519,774 Thlrn.

)> » Trier von. 4975,026 »

)> » Aachen von. 3,412,027 »

» » Cölu von. 3,297,720 »

« » Düsseldorf von. 4,738,914 »

in Summa von. 20,943 461 Thlrn.

welches jedoch wegen der grofsen Verschiedenheit der Yiehgattung und des Vieliwerlhs in dem aus-gedehnten Bezirk nur als eine ganz ungefähre Gröfse betrachtet werden darf.

Für den Rindviehstand sind in jener Summe zwischen 12 und 13 Millionen enthalten, und bleibtdessen möglichste Sicherstellung durch eine allgemeine Assecuranz-Gesellschaft wünschenswerth.

Zu Tabelle VI. Naclnveisung des Getreide- etc. Ertrags de 1828.

Was den ermittelten Ertrag des gewonnenen Getreides und der sonstigen Acker-Erzeugnisse betrifft,so ist zu bemerken, dafs die hier mitgetheillen Nachrichten auf ungefährer Schätzung der Felder Seitensder Lokal-Verwallungs-Behürden beruhen, nach den bestehenden Verhältnissen das einzige, der Ver-waltung zu Gebote stellende Mittel, über diesen interessanten Gegenstand sich einige Nachricht zu ver-schaffen.

Erwägt man aber,

wie höchst schwierig, selbst bei dem besten Willen, mit einer gewissen Genauigkeit zu verfahren,eine solche, für einen grofsen Bereich und für viele Frucht-Arten durchzuführende Ertrags-Schätzung an sich schon ist, indem für nicht katastrirte Gemeinden es selbst noch an der richtigenKenntnifs des Umfanges und der Ertrags-Fähigkeit des Ackers ermangelt;

dafs ferner die Bemühungen, nach den vorhandenen Hülfsmitleln der Wahrheit möglichst nahe zukommen, wohl meist nicht ernstlich genug sind, und selten in dem Grade Ausdehnung erhal-ten, als die Sache es wünschen liefse, und

dafs endlich mitunter gar den Angaben sich'Umstände beimischen mögen, welche an der Aufrichtig-keit in Mittheilung des gefundenen Resultats zweifeln lassen;so ist leicht zu erkennen, dafs den, auf diesem Wege für die Darstellung des vorjährigen Getreide- undFruchlgewinns gesammelten Nachrichten ein Anspruch auf Zuverlässigkeit entgehet, und die Verbür-gung einer vollständigen Richtigkeit nicht statt finden kann.

Gesetzt aber auch, dafs die, als Ergebnisse eines Jahres sich hier darstellenden Nachrichten, als derWahrheit einigermaafsen nahe tretend, zugelassen werden könnten, so würden sie für die Gewinnungeiner Uebersicht des Fruchlgewinns der Provinz in mittleren Jahren doch immerhin nicht zum Anhaltdienen können, indem hierzu, sowohl wegen des Umlaufs der Rotation in der Ackerbestellung, als auchwegen der, bei den jährlichen Erndten obwaltenden Ergiebigkeits-Verschiedenheit, es einer, für einegewisse Reihe von Jahren forlzuselzenden Ermittelung der jährlichen Ergebnisse eines solchen Zeitraumsbedarf, um vermittelst Durchschnitte zu Zahlen zu gelangen, welche, wegen des periodischen Wieder-kehrs der Verhältnisse, als ein ungefährer Mittelsatz anzunehmen wären.

Wenn nun hiernach auch die Mittheilung der über die vorjährige Fruchlerndle gesammelten Nach-richten, als überlliifsig angesehen werden könnte, so ist solche doch aus dem Grunde nicht unterlassenworden, weil sie für den einen oder andern Zweck immerhin einige, wenn auch nur geringe ßefrie-