l$mev&un&en unU iSvläutmmueit
zu
den vorhergehenden Tabellen.
o
Die in den vorstellenden Tabellen enthaltenen Zahlen bieten Veranlassung zu mannichfachen Zusam-menstellungen, und je nach dem Zwecke, den man sich dabei vorsetzt, zu den vielseitigsten nützlich-sten Anwendungen.
Es wird nicht unangemessen seyn, wenigstens Einige solcher Anwendungen hier folgen zu lassen.
Zu Tabelle I. — Uebersicht der Bodenfläclie.
1 .
Schon in der Einleitung zu diesem Werke wurde bemerkt, dafs bei Gegeneinanderhaltung der Qua-dratmeilen-Zalil % von 446 mit der von 459, der Fläclien-Inhalt der Königlichen Rheinprovinz sich nachden, in der Tabelle I. enthaltenen Angaben um 13 Quadratmeilen höher stellt, als solcher bei dem Kö-niglichen statistischen Bureau zu Berlin bisher berechnet und angenommen worden ist.
Man hat hierbei nur Quadratmeilen gegen Quadratmeilen verglichen, ohne den Fldchen-Inhalt der-selben zu beachten : da jedoch unter diesen, zum Maafsstab dienenden Gröfsen eine Gleichartigkeit nichtbesteht, indem bei den Berechnungen des Königlichen statistischen Bureau’s geographische Quadralmeilen , *)und bei den Angaben der Tabelle I. Preul'sisclie Quadralmeilen zum Grunde liegen, wovon die erslere21,490/3 Magdeburger Morgen ä 180 Ruthen, letztere 22,222% solcher Morgen enthält; so stellt jene Dif-ferenz sich noch höher, indem die 446 geographischen Quadralmeilen, mit Weglassung von Bruchlheilen,
nur. 431 Preufs. Quadratmeilen
ausmachen; so dafs bei der Vergleichung mit. 459 » »
der Flächen-Inhalt nach der neuen Berechnung um. 28 Preufs. Quadralmeilen
gröfser erscheint.
Abgesehen von der in der Maafsstabs-Verschiedenheit liegenden Differenz, spricht fiir eine mehrereRichtigkeit der neuern Berechnung der Umstand, dafs die Grüfseu-Angaben in der Tabelle I. nicht blo»fiir die, dort als kalastrirt bezeichnelen 268 Quadralmeilen, sondern aufserdem noch fiir ungefähr 85Quadralmeilen, mithin für etwa % des ganzen Flächeu-Iuhalts der Provinz, auf wirkliche Vermessungsich gründen, wogegen bei der früheren und bisher bestandenen Berechnung von 446 geographischenoder 431 Preufsischen Quadratmeilen die ursprünglichen ungelähren Angaben der Königlichen Rheini-
) IIoffsusn. Beiträge zur Statistik des Preufsischen Staats. 1821. Pag. 116.