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Bemerkungen und Erläuterungen
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Zu Tabelle V. — Vielistand.
Bei dem Zurückgange auf ältere Nachrichten ergiebt sich im Allgemeinen eine for(gängige Vermehrungdes Viehstandes, wovon der Grund theilweise in der überall fortschreitenden Urbarmachung öder Grund-stücke zu suchen seyn mag. Namentlich zeigt es sich, dafs seit dem Jahre 1819
der Pferdestand um circa. 16 Prozent,
» Rindviehstand um circa. 7 »
» Schaafviehstand um circa. 15 »
in der Rheinprovinz zugenommen hat. Ehen so müssen in den letzteren 5 Jahren bedeutende Fort-schritte in der inländischen Zuzucht des Rind- und Schweineviehs gemacht seyn, da nach Tabelle XIII,Abschnitt I, Pos. 9, 10 und 11, an Rind-, Scliaaf- und Schweinevieh vom Auslande eingeführt sind :
im Jahre 1824. 92,600 Stück,
» » 1828. 48,520 »
mithin im Jahre 1828 weniger. 44,080 Stück,
welches meistens der wohlwollenden Gewährung der, von den Provinzial-Beliörden im Interesse derLandwirtschaft und Viehzucht allseitig gemachten Anträge auf Erhöhung der Eingangssleuer von frem-dem Vieh zugeschrieben werden darf.
Diese Eingangs-Abgaben vom Jahre 1S18 bis zum Erscheinen der Erhebungs-Rolle pro 18 a8 / 3o sind all-mählig in folgender Art gestiegen :
pro Stück.
Für Ochsen und Stiere von. 20 Gr. — Pf. auf 5 Thlr. — Gr.
)> Kühe von. 10 » — v » 3 » — »
» Rinder von. 10 » — » » 2 » — »
» Kälber von. — » — » » — » 5 »
» Schweine von. 2 » 6 » » 1 » — »
n Hämmel von. 2 » 6 » » — » 15 »
» anderes Schaafvieh von. 2 >> 6 » » — » 5 »
Der Vielistand macht einen bedeutenden Theil des landwirtschaftlichen Kapitals aus.
Schlägt man, was zu dem gegenwärtigen Zwecke für zuläfsig erachtet werden möchte, für die ganzeProvinz im Durchschnitt an, den Werth
eines Pferdes zu...45 Thlr.
» Füllen zu. 20 »
» Bullen zu. 30 i>
n Ochsen zu. 30 »
einer Kuh zu. 20 »
eines Stücks Jungvieh zu...... 8 »
i> Schaafes zu... 3 »
i) Bocks und einer Ziege zu. 3 »
Schweins zu..... 6 »
s« repräsentirt der Viehstand ein Kapital-Vermögen